Die vergangenen vier Jahre haben uns geprägt. Hinter uns liegt eine Pandemie mit Einschränkungen und Entbehrungen: Geschlossene Kitas oder strikte Besuchsbeschränkungen in Senioren- und Pflegeheimen trafen die Schwächsten unserer Gesellschaft. Die Arbeiterwohlfahrt als Träger vieler Sozialeinrichtungen bekam die Folgen besonders stark zu spüren. Hinzu kamen die Folgen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine sowie hohe Energiepreise, Inflation, schwache Konjunktur, steigende Zinsen und eine schwierige Haushaltslage. Vorher schon bestehende Herausforderungen sind nicht verschwunden: Fachkräftemangel, Migration und Integration, Klimaschutz und Wohnungsnot.
Der Geschäftsbericht 2020 bis 2023 macht deutlich, was die AWO Mittelrhein mit ihren vielfältigen Angeboten, von der Behindertenhilfe über die Altenpflege bis zur Sozialarbeit, in dieser Zeit Herausragendes geleistet hat. Egal ob Erzieherinnen und Erzieher in Kitas, Pflegerinnen und Pfleger in Altenheimen oder Ehrenamtliche in der Sozialberatung: Sie alle haben mit dazu beigetragen, diese Herausforderungen zu meistern. Sie sind das Herzstück der AWO.
Nicht nur deshalb ist die Arbeiterwohlfahrt ein wichtiger Partner der Landesregierung. Sondern sie setzt sich auch seit über 100 Jahren für die Grundwerte einer demokratischen, freiheitlichen und solidarischen Gesellschaft ein. Als Arbeitgeber, als Verband und als sozialer Dienstleister ist die AWO immer nah an den Menschen. Für ihr Engagement und ihren Einsatz möchte ich allen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit großem Respekt danken!
Für die Zukunft wünsche ich allen Engagierten in der AWO Mittelrhein viel Erfolg und persönlich alles Gute.